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Am Samstagabend kommt es in der Westpfalzhalle zu einem ganz wichtigen Spiel der beiden abstiegsgefährdeten Mannschaften aus dem Bereich der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar, wenn die Zweibrücker Löwen im „Drittliga-Pfalz-Duell“ auf den Aufsteiger, die Mundenheimer Hornissen, treffen werden.
Beide Teams zieren momentan das Tabellenende der Südstaffel der 3. Liga, die 64er mit zwei Punkten aus dem Heimsieg gegen die zweite Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen als Tabellenfünfzehnter, der VTV Mundenheim mit 0:14 Punkten als „Träger der roten Laterne“.
Auf der anderen Seite beträgt der Abstand der 64er auf den „rettenden“ 13. Tabellenplatz momentan auch nur einen Punkt, ist also zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch keine abschließende Aussage über den weiteren Saisonverlauf möglich.
Fakt ist indessen, dass die 64er aufgrund der widrigen Umstände während der Vorbereitungsphase – mit zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen - alles andere als gut vorbereitet in die laufende Saison gestartet sind und dass sie auch nach wie vor unter dieser Situation zu leiden haben. Denn im Vorfeld dieser Saison wurde mit Tony Hennersdorf für den langjährigen Trainer Stefan Bullacher nicht nur ein neuer Trainer installiert, die Mannschaft wurde zwangsläufig auch einem großen personellen Umbruch unterzogen. Dabei wurde der Kader gegenüber der Vorsaison nochmals merklich verjüngt, insgesamt sieben Spieler der letztjährigen A-Jugendbundesligatruppe in den Kader integriert. Und diese Jungs brauchen Zeit, Erfahrungen zu sammeln, müssen auch einmal Fehler machen dürfen.
Zumindest in den letzten beiden Spielen war dann allerdings phasenweise auch eine echte Leistungssteigerung erkennbar, zeigte sich, dass die SVler als Team weiter zusammen gewachsen sind. „Auf der ersten Halbzeit des Hochdorf-Spieles müssen wir aufbauen“, sieht demnach auch die einfache Forderung Tony Hennersdorfs aus, der darauf hofft, dass seine Jungs auch in diesem Spiel wieder konzentriert zu Werke gehen.
Dabei müssen sie einerseits die torgefährlichen Rückraumspieler der Gäste, nämlich Tim Schieder und Daniel Arentz, in den Griff bekommen, andererseits muss es ihnen auch in diesem Spiel wieder gelingen, die zu Saisonbeginn doch sehr hohe Fehlerquote in den Griff zu kriegen und zurückzuschrauben.
Hinsichtlich der eigenen Personalsituation gab es im Zweibrücker Lager in dieser Woche eine leichte Entspannung, nachdem Mannschaftskapitän Jonas Denk nach dreiwöchiger Pause erstmals wieder mit trainieren konnte. Auch bei Patrick Bach sieht es danach aus, als könne er heute Abend gegen Mundenheim wieder mit auflaufen. Dafür wird sich bei Max Sema die Rückkehr aufs Spielfeld nach dessen Kreuzbandriss noch etwas hinziehen. Der Allrounder benötigt noch einige Wochen, bis die Muskulatur wieder so stabil ist, dass er bedenkenlos mitwirken kann.
Spielbeginn ist zur gewohnten Anwurfzeit, um 18 Uhr in der Westpfalzhalle.
Spielfrei sind an diesem Wochenende die sowohl die A-Jugendbundesligatruppe der Zweibrücker Junglöwen als auch die männliche B-Jugend, deren Spiel gegen Puderbach aufgrund eines Auswahlturnieres verlegt werden musste.
Die zweite Männermannschaft empfängt im Anschluss an das Drittligaspiel die SGH St. Ingbert. Auch hier hofft der Zweibrücker Trainer Klaus-Peter Weinert, dass seine Mannschaft an die starke Leistung im letzten Heimspiel gegen Ottweiler/Steinbach anknüpfen kann und sich weiter im Mittelfeld der Tabelle festsetzen kann. Das Zweitmannschaftsspiel wird um 20 Uhr in der Westpfalzhalle angepfiffen.
Nach einem völlig missratenen Saisonstart sind die Handballfrauen des SV 64 Zweibrücken am Samstagabend um 19.30 Uhr beim HSV Sobernheim zu Gast. Und an das Auswärtsspiel in Sobernheim hat die Mannschaft von Trainer Rüdiger Lydorf nicht die besten Erinnerungen, den in der letzten Saison kassierten die Zweibrückerinnen dort als bis dahin ungeschlagener Tabellenführer die erste Saisonniederlage.
In diesem Jahr sind die SV-Frauen so schlecht gestartet, dass auch dieses Spiel ein Aufeinandertreffen zweier sehr Abstiegs gefährdeter Mannschaften ist. Mit 2:8 Punkten belegen die SV-Frauen den Vorletzten Tabellenplatz der RPS-Oberliga vor den punktlosen Sobernheimerinnen.
„Wir müssen dieses Mal von Beginn an richtig Handball spielen“, hat der Zweibrücker Trainer seinen Spielerinnen mit auf den Weg gegeben. Dabei war Lydorf durchaus die lasche Spielweise in der ersten Hälfte der Vorsaison in Erinnerung, als die SV-Frauen zwischenzeitlich mit 12:19 zurück gelegen hatten und am Ende dann auch knapp verloren.
Im Rückspiel in Zweibrücken hatten die Zweibrücker dann alles im Griff, gewannen locker mit zehn Toren Unterschied. An diesem Wochenende kommt aber auf jeden Fall noch die nervliche Belastung hinzu, dass man aufgrund des schlechten Saisonstarts auch in den Abstiegskampf involviert ist. „Das ist dann halt doch noch ein bisschen schwerer“, sagte Lydorf.
Ähnlich wie bei den Männern war die Leistung in der Vorwoche gegen Tabellenführer TSG Friesenheim nicht schlecht – am Ende reichte es dennoch knapp wieder nicht. Was die Personalsituation anbelangt, so macht sich der Zweibrücker Trainer berechtigte Hoffnungen, dass Anne Wild auf der Spielmacherposition wieder einsatzfähig ist.

Die Helfer treffen sich übrigens bereits um 14 Uhr an der Westpfalzhalle, um die Werbebanner aufzuhängen.

Weitere Spiele mit SV-Beteiligung:
Sa. 15.30 Uhr Wiebelskirchen – SV D2m,
Sa. 17.30 Uhr Wittlich – SVB1w,
So. 12.30 Uhr Schmelz – SV E2, Abfahrt 11.15 Uhr an der Ignaz-Roth-Halle, mit Christian
So. 13.00 Uhr Kirkel/ St. Ingbert – SV E1, Abfahrt 12.00 Uhr an der IR-Halle, mit Markus,
So. 16.00 Uhr Kirkel / St. Ingbert – in Kirkel,