Am heutigen Samstagabend findet einmal wieder ein Drittligaspiel in der „Ignaz-Roth-Halle“ statt. Die Zweibrücker Löwen empfangen da zur gewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr den mit 21:17 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz liegenden HC Oppenweiler/Backnang.
Zu Gast ist also eine Mannschaft, die sich nach dem Drittligaaufstieg im Sommer 2015 schnell in der 3. Liga zu Recht fand und als Tabellenzwölfter im letzten Jahr den Klassenerhalt schaffte.
Momentan belegt die Mannschaft des neuen Trainers Matthias Heineke den siebten Tabellenplatz, hat mit dem Abstiegskampf in dieser Saison demnach keinerlei Berührungspunkte.
Dies ist allerdings auch weniger verwunderlich, denn im Gegensatz zu vielen anderen Drittligavereinen, darunter auch die 64er, gelang es den Verantwortlichen des HC OB nicht nur, zur laufenden Saison die Leistungsträger im Kader zusammen zu halten, sondern beispielsweise mit Florian Schöbinger vom Bundesligisten TVB Stuttgart auch noch ganz wesentlich zu verstärken.
Stärkster Mannschaftsteil des HC OB ist sicher der Rückraum um den überragenden Spielmacher Tobias Hold, der allerdings in den letzten Spielen verletzungsbedingt fehlte. Auf den Halbpositionen sind mit Benjamin Röhrle und Ruben Siegle auch die beiden erfolgreichsten Torschützen im Einsatz. Röhrle hat 94, Siegle 68 und Hold im bisherigen Saisonverlauf 58 Tore erzielt.
Im Hinspiel verloren die 64er nur knapp mit 25:27 (9:14), nachdem sie zwischenzeitlich bereits mit 11:18 zurück gelegen hatten. Ihre Aufholjagd brachte sie dann eine Minute vor Spielende wieder bis auf ein Tor heran; quasi mit dem Schlusspfiff erhöhten die Gastgeber dann zum 27:25-Endstand.
Am vergangenen Wochenende überraschten die Ersatz geschwächten HC-ler mit einem Punktgewinn im Auswärtsspiel beim Meisterschaftsanwärter TSB Heilbronn-Horkheim. „Alleine daran sieht man, wie stark diese Truppe ist“, stellte in diesem Zusammenhang auch SV-Trainer Tony Hennersdorf heraus.
Für die 64er wäre es indessen einfach einmal wichtig, dass sie ihre lange Misserfolgsserie einbremsen könnten und endlich einmal wieder zwei Punkte holen würden. Denn ein Ziel haben sie sich für den weiteren Saisonverlauf dann doch gesetzt. Als Tabellenletzer wollen sie den Schritt zurück in die Viertklassigkeit nämlich nicht machen.
Mit welcher Mannschaft Hennersdorf am heutigen Samstagabend antreten kann, wird sich erst kurzfristig nach dem Abschlusstraining oder auch erst am Samstagmittag entscheiden.
Bevor die Männermannschaft am Samstagabend auf den HC Oppenweiler/Backnang treffen wird, findet nachmittags noch das Heimspiel der Zweibrücker Junglöwen in der JBLH statt. Anders als bei den Männern, läuft es bei der A-Jugend inzwischen richtig gut. Nach einem völlig missratenen Saisonstart haben sich die Junglöwen inzwischen auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet. Und diesen Platz wollen die 64er bis zum Saisonende auch gerne behaupten.
Spielbeginn gegen die SG Pforzheim-Eutingen ist übrigens heute um 14.00 Uhr. Und diese Mannschaft ist dann sicher ein ganz anderes Kaliber als letzte Woche der Tabellenletzte JH Flein-Horkheim.
Im Hinspiel setzten sich die Zweibrücker Junglöwen knapp mit 29:27 durch, holten dort zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den ominösen sechsten Tabellenplatz, den grundsätzlich jeder Jugendbundesligist zunächst einmal zum Ziel hat, wenn er nicht zu den absoluten Topteams gehören sollte. Denn der sechste Tabellenplatz oder eine bessere Platzierung bedeutet nichts anderes, als in der kommenden Saison erneut in der JBLH antreten zu dürfen.
Im Kampf um den Klassenerhalt der RPS-Oberliga hat auch die Zweibrücker Frauenmannschaft ein ganz schwieriges Spiel vor sich. Denn nach zuletzt 7:3 Punkten will die Mannschaft von Trainer Rüdiger Lydorf auch im Heimspiel gegen den TV Moselweiß zwei weitere Punkte einfahren.
Der Aufsteiger vom TV Moselweiß ist derzeit Tabellenvorletzter, belegt somit den ersten sicheren Abstiegsrang. „Das ist aber ein sehr unangenehmer Gegner“, warnt der Zweibrücker Coach nicht nur wegen der deutlichen 23:31-Hinspielniederlage seiner Mannschaft.
Seit diesem Spiel am vierten Spieltag sind die SV-Frauen in den Abstiegskampf verwickelt, vermochten sich erst in den letzten Wochen etwas aus der unmittelbaren Abstiegsgefahr zu befreien.
„Allerdings geht unser Abstiegskampf auch weiter, wenn wir gegen Moselweiß gewinnen“, ist Lydorf die Lage in der RPS-Oberliga durchaus bewusst. „Da liegen einfach noch zu viele Mannschaften sehr eng beieinander“. Andererseits ist dies aber auch ein Beleg dafür, dass die Leistungsdichte in der RPS-Oberliga inzwischen deutlich größer ist, nachdem nicht mehr jede Saison vier, sondern nur noch zwei Teams in die Liga aufsteigen.
Spielbeginn ist am Sonntagmittag um 16 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle.
Die zweite Männermannschaft ist am Samstagabend um 18.45 Uhr beim Tabellenletzten der Saarlandliga, der HSG Ottweiler/Steinbach zu Gast. Auch hier wird sich erst am Spieltag selbst rausstellen, mit welcher Truppe SV-Trainer Klaus-Peter Weinert in Ottweiler antreten kann.
Weitere Spiele mit SV-Beteiligung:
Sa. 10.45 Uhr SV D2 – Illtal,
Sa. 12 Uhr SV D1 – St. Wendel,
Sa. 16 Uhr SVB2m – St. Ingbert-Kirkel,
Sa. 16 Uhr Dirmingen – SV Aw in Eppelborn,
So. 12.30 Uhr SV Cw – Trier,
So. 14.00 Uhr SV F-Jugend – Ottweiler,
So. 14.15 Uhr Osthofen – SV C1m,
So. 14.30 Uhr St. Wendel – SV C2m,
So. 15 Uhr Puderbach – SV B1m,
So. 16 Uhr Dirmingen – SV C2w,
So. 16 Uhr Merchweiler – SV-Frauen 2.