„Es ist einfach schöner, wenn man auch mal wieder ein Spiel gewinnt“, waren sich am Samstagabend in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle Fans und Nils Wöschler, stellvertretend für alle Spieler der Zweibrücker Löwen, einig, dass dieser sicher nicht unverdiente Sieg für die Moral der jungen Mannschaft enorm wichtig war.
17 Spieltage in Folge waren die 64er in der 3. Liga ohne Sieg geblieben, obwohl sie in manchen Spielen auch gegen Spitzenmannschaften in längeren Phasen auf Augenhöhe mitgehalten hatten!
Am Samstagabend gelang es ihnen endlich einmal, sich für eine ansprechende Leistung auch zu belohnen. Die Mannschaft von Trainer Tony Hennersdorf zeigte gegen den HC Oppenweiler/Backnang ein gutes Spiel, hatte selbiges von Anfang an bestens im Griff und gewann somit auch verdient mit 30:28 (15:14).
Die Zweibrücker Löwen starteten sehr konzentriert in diese Begegnung, präsentierten sich erneut mit einer aggressiven 3:2:1-Abwehrformation und waren damit auch in der Lage, das Spiel sehr frühzeitig an sich zu reißen. Nach neun Minuten lagen die 64er bereits mit 6:1 in Front, hatten Jonas Denk zwei, Dennis Götz zwei, Nils Wöschler und Benni Zellmer je ein Tor zur sehr klaren Auftaktführung beigetragen.
Ganz wichtig war in dieser Phase, dass es ihnen gelang, die beiden extrem torgefährlichen Halbangreifer, Benjamin Röhrle im linken sowie Ruben Sigle im rechten Rückraum, auf Distanz zu halten. Dass sich dabei in der Tiefe immer wieder auch Lücken auftaten, die die Gäste über ihre Kreisläufer Chris Hellerich und Philipp Schöbinger gezielt angriffen, war sicher ein Resultat hiervon. Und ein Siebenmeterverhältnis von 1:5 aus Sicht der Zweibrücker Löwen während des ersten Durchgangs ebenfalls.
Röhrle zeigte hier vom Siebenmeterpunkt durchweg seine Klasse, verwandelte gegen das Zweibrücker Torhüterduo Benedikt Berz und Rok Selakovic alle sieben Strafwürfe der Gäste souverän.
Nicht zuletzt deshalb kamen die Gäste im Verlaufe der ersten Halbzeit auch wieder heran, verkürzten nach dem 12:8-Zwischenstand in der 22. Spielminute durch zwei Siebenmeter Röhrles und einen Gegenstoßtreffer Sigles zum 12:11. In der 28. Spielminute war beim 13:13-Zwischenstand dann wieder alles offen, rächte sich, dass die 64er gerade in der ersten Hälfte zeitweilig sehr großzügig mit ihren Chancen umgegangen waren! Pech in Form von Aluminiumtreffern kam hier ebenfalls noch hinzu. Niklas Bayer und Tom Grieser sorgten dann wenigstens dafür, dass die 64er mit einer knappen 15:14-Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.
Beide Teams waren am Samstagabend in der Ignaz-Roth-Halle nicht in Bestbesetzung angetreten.
Die Gäste mussten beispielsweise auf ihre Spielmacher Tobias Hold und Jonas Frank sowie auf Torhüter Sven Gratwohl verzichten, wobei sich insbesondere der Ausfall ihres Torhüters kaum bemerkbar machte, da Thomas Fink ganz hervorragend hielt. Zudem war mit Kevin Wolf eine Rückrunden-Neuverpflichtung mit am Start. Wolf spielte in der letzten Saison noch beim SV Kornwestheim und war auch am Samstagabend eine wichtige Alternative für HC OB-Trainer Matthias Heineke.
Bei den Zweibrücker Löwen fehlten mit Kreisläufer Patrick Bach verletzungs- und David Oetzel krankheitsbedingt ebenfalls zwei Spieler. Etwas überraschend war allerdings nach seinem Bänderriss Philipp Hammann wieder mit dabei. Diesen hatte die „medizinische Abteilung der 64er“, Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Knoch mit einer neuen PRP-Eigenblutbehandlung und Physio Dennis Krause wieder „flott gemacht“. Dass Hammann somit nur 14 Tage nach der Verletzung wieder mitwirken konnte, war jedenfalls eine schöne Überraschung. Ansonsten machte SV-Trainer Tony Hennersdorf „aus der Not wieder eine Tugend“, brachte mit Niklas Bayer, Tom Grieser, Marc-Robin Eisel, Christopher Huber und Kian Schwarzer erneut fünf A-Jugendspieler. Diese hatten bereits um 14 Uhr ihr Heimspiel in der JBLH gegen die SG Pforzheim-Eutingen mit 32:23 gewonnen, damit den dritten Tabellenplatz in der Südstaffel der Jugendbundesliga übernommen. Alle fünf nutzten dann die Pause zwischen den beiden Spielen, um zu regenerieren, waren auch hier bei Physio Dennis Krause in guten Händen.
Die Anfangsphase der zweiten Hälfte war dann genau anders als die erste Halbzeit. Jetzt übernahmen nämlich die Gäste das Kommando. Gestützt auf die gute Torhüterleistung von Thomas Fink gingen sie nach einem Doppelschlag von Lukas Köder beim 15:16-Zwischenstand sogar erstmals in Führung.
Auf Zweibrücker Seite vermochte hier insbesondere Dennis Götz Akzente zu setzen, auch in Unterzahl ganz wichtige Treffer zu erzielen, obwohl er und kurz darauf auch Nils Wöschler auch jeweils einen Siebenmeter vergaben.
So dauerte es bis zur 48. Spielminute, dass die 64er einen zwischenzeitlichen zwei-Tore-Rückstand, beispielsweise beim 19:21 in der 41. Spielminute, wieder egalisierten. Niklas Bayer traf hier für die 64er in Unterzahl. Wobei Hennersdorf – ähnlich wie sein Kollege Heineke – in Unterzahl jeweils den sechsten Feldspieler für seinen Keeper brachte.
Apropos Keeper. Für den am Samstagabend relativ glücklosen Benni Berz kam in der 41. Minute Rok Selakovic ins Löwentor – und der Slowene hatte dann ganz wichtige und gute Szenen, hielt einige Male klasse und half mit, dass seine Mannschaft im Schlussspurt dem Spiel nochmals eine Wende geben konnte. Dennis Götz per Siebenmeter und Benni Zellmer mit einem erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstoß sorgten nun wieder für eine Zweibrücker zwei-Tore-Führung.
Die Entscheidung waren dann die beiden Treffer Tom Griesers zum 30:26-Zwischenstand. Und obwohl Hennersdorf seine Spieler in der Auszeit eindringlich ermahnte, nicht mehr aufs Tor zu werfen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, erzielten die Gäste nochmals zwei Treffer zum 30:28-Endstand.
Am kommenden Samstag haben die 64er erneut Heimrecht, gegen „Bulli“ mit seiner neuen Mannschaft vom TV Hochdorf. Spielbeginn ist dann wieder in der Westpfalzhalle, zur gewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr.
17 Spieltage in Folge waren die 64er in der 3. Liga ohne Sieg geblieben, obwohl sie in manchen Spielen auch gegen Spitzenmannschaften in längeren Phasen auf Augenhöhe mitgehalten hatten!
Am Samstagabend gelang es ihnen endlich einmal, sich für eine ansprechende Leistung auch zu belohnen. Die Mannschaft von Trainer Tony Hennersdorf zeigte gegen den HC Oppenweiler/Backnang ein gutes Spiel, hatte selbiges von Anfang an bestens im Griff und gewann somit auch verdient mit 30:28 (15:14).
Die Zweibrücker Löwen starteten sehr konzentriert in diese Begegnung, präsentierten sich erneut mit einer aggressiven 3:2:1-Abwehrformation und waren damit auch in der Lage, das Spiel sehr frühzeitig an sich zu reißen. Nach neun Minuten lagen die 64er bereits mit 6:1 in Front, hatten Jonas Denk zwei, Dennis Götz zwei, Nils Wöschler und Benni Zellmer je ein Tor zur sehr klaren Auftaktführung beigetragen.
Ganz wichtig war in dieser Phase, dass es ihnen gelang, die beiden extrem torgefährlichen Halbangreifer, Benjamin Röhrle im linken sowie Ruben Sigle im rechten Rückraum, auf Distanz zu halten. Dass sich dabei in der Tiefe immer wieder auch Lücken auftaten, die die Gäste über ihre Kreisläufer Chris Hellerich und Philipp Schöbinger gezielt angriffen, war sicher ein Resultat hiervon. Und ein Siebenmeterverhältnis von 1:5 aus Sicht der Zweibrücker Löwen während des ersten Durchgangs ebenfalls.
Röhrle zeigte hier vom Siebenmeterpunkt durchweg seine Klasse, verwandelte gegen das Zweibrücker Torhüterduo Benedikt Berz und Rok Selakovic alle sieben Strafwürfe der Gäste souverän.
Nicht zuletzt deshalb kamen die Gäste im Verlaufe der ersten Halbzeit auch wieder heran, verkürzten nach dem 12:8-Zwischenstand in der 22. Spielminute durch zwei Siebenmeter Röhrles und einen Gegenstoßtreffer Sigles zum 12:11. In der 28. Spielminute war beim 13:13-Zwischenstand dann wieder alles offen, rächte sich, dass die 64er gerade in der ersten Hälfte zeitweilig sehr großzügig mit ihren Chancen umgegangen waren! Pech in Form von Aluminiumtreffern kam hier ebenfalls noch hinzu. Niklas Bayer und Tom Grieser sorgten dann wenigstens dafür, dass die 64er mit einer knappen 15:14-Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.
Beide Teams waren am Samstagabend in der Ignaz-Roth-Halle nicht in Bestbesetzung angetreten.
Die Gäste mussten beispielsweise auf ihre Spielmacher Tobias Hold und Jonas Frank sowie auf Torhüter Sven Gratwohl verzichten, wobei sich insbesondere der Ausfall ihres Torhüters kaum bemerkbar machte, da Thomas Fink ganz hervorragend hielt. Zudem war mit Kevin Wolf eine Rückrunden-Neuverpflichtung mit am Start. Wolf spielte in der letzten Saison noch beim SV Kornwestheim und war auch am Samstagabend eine wichtige Alternative für HC OB-Trainer Matthias Heineke.
Bei den Zweibrücker Löwen fehlten mit Kreisläufer Patrick Bach verletzungs- und David Oetzel krankheitsbedingt ebenfalls zwei Spieler. Etwas überraschend war allerdings nach seinem Bänderriss Philipp Hammann wieder mit dabei. Diesen hatte die „medizinische Abteilung der 64er“, Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Knoch mit einer neuen PRP-Eigenblutbehandlung und Physio Dennis Krause wieder „flott gemacht“. Dass Hammann somit nur 14 Tage nach der Verletzung wieder mitwirken konnte, war jedenfalls eine schöne Überraschung. Ansonsten machte SV-Trainer Tony Hennersdorf „aus der Not wieder eine Tugend“, brachte mit Niklas Bayer, Tom Grieser, Marc-Robin Eisel, Christopher Huber und Kian Schwarzer erneut fünf A-Jugendspieler. Diese hatten bereits um 14 Uhr ihr Heimspiel in der JBLH gegen die SG Pforzheim-Eutingen mit 32:23 gewonnen, damit den dritten Tabellenplatz in der Südstaffel der Jugendbundesliga übernommen. Alle fünf nutzten dann die Pause zwischen den beiden Spielen, um zu regenerieren, waren auch hier bei Physio Dennis Krause in guten Händen.
Die Anfangsphase der zweiten Hälfte war dann genau anders als die erste Halbzeit. Jetzt übernahmen nämlich die Gäste das Kommando. Gestützt auf die gute Torhüterleistung von Thomas Fink gingen sie nach einem Doppelschlag von Lukas Köder beim 15:16-Zwischenstand sogar erstmals in Führung.
Auf Zweibrücker Seite vermochte hier insbesondere Dennis Götz Akzente zu setzen, auch in Unterzahl ganz wichtige Treffer zu erzielen, obwohl er und kurz darauf auch Nils Wöschler auch jeweils einen Siebenmeter vergaben.
So dauerte es bis zur 48. Spielminute, dass die 64er einen zwischenzeitlichen zwei-Tore-Rückstand, beispielsweise beim 19:21 in der 41. Spielminute, wieder egalisierten. Niklas Bayer traf hier für die 64er in Unterzahl. Wobei Hennersdorf – ähnlich wie sein Kollege Heineke – in Unterzahl jeweils den sechsten Feldspieler für seinen Keeper brachte.
Apropos Keeper. Für den am Samstagabend relativ glücklosen Benni Berz kam in der 41. Minute Rok Selakovic ins Löwentor – und der Slowene hatte dann ganz wichtige und gute Szenen, hielt einige Male klasse und half mit, dass seine Mannschaft im Schlussspurt dem Spiel nochmals eine Wende geben konnte. Dennis Götz per Siebenmeter und Benni Zellmer mit einem erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstoß sorgten nun wieder für eine Zweibrücker zwei-Tore-Führung.
Die Entscheidung waren dann die beiden Treffer Tom Griesers zum 30:26-Zwischenstand. Und obwohl Hennersdorf seine Spieler in der Auszeit eindringlich ermahnte, nicht mehr aufs Tor zu werfen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, erzielten die Gäste nochmals zwei Treffer zum 30:28-Endstand.
Am kommenden Samstag haben die 64er erneut Heimrecht, gegen „Bulli“ mit seiner neuen Mannschaft vom TV Hochdorf. Spielbeginn ist dann wieder in der Westpfalzhalle, zur gewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken: Benedikt Berz und Rok Selakovic (ab der 41.) im Tor – Niklas Bayer 5, Dennis Götz 9/2, Nils Wöschler 3 – Tobias Alt 2, Benni Zellmer 2 – Jonas Denk 2, – Tom Grieser 3, Marc-Robin Eisel 2, Philipp Hammann 1, Max Sema 1, Christopher Huber und Kian Schwarzer.
HC Oppenweiler-Backnang: Thomas Fink im Tor – Ruben Sigle 2, Florian Schöbinger 1, Benjamin Röhrle 10/7 – Lukas Köder 2, Tom Kuhnle – Chris Hellerich – Philipp Maurer 5, Philipp Schöbinger 4, Kevin Wolf 3, Florian Frank 1, Tobias Pecoroni und Dominik Koch.
Zeitstrafen: 12:12 Min., Siebenmeter: 4/2 – 7/7, Zuschauer: 320, Schiedsrichter: Jonathan und Maximilian Winter (Schwetzingen/Brühl).
SV 64 Zweibrücken: Benedikt Berz und Rok Selakovic (ab der 41.) im Tor – Niklas Bayer 5, Dennis Götz 9/2, Nils Wöschler 3 – Tobias Alt 2, Benni Zellmer 2 – Jonas Denk 2, – Tom Grieser 3, Marc-Robin Eisel 2, Philipp Hammann 1, Max Sema 1, Christopher Huber und Kian Schwarzer.
HC Oppenweiler-Backnang: Thomas Fink im Tor – Ruben Sigle 2, Florian Schöbinger 1, Benjamin Röhrle 10/7 – Lukas Köder 2, Tom Kuhnle – Chris Hellerich – Philipp Maurer 5, Philipp Schöbinger 4, Kevin Wolf 3, Florian Frank 1, Tobias Pecoroni und Dominik Koch.
Zeitstrafen: 12:12 Min., Siebenmeter: 4/2 – 7/7, Zuschauer: 320, Schiedsrichter: Jonathan und Maximilian Winter (Schwetzingen/Brühl).